Spende Blut - Rette Leben

Mein kostbarstes Gut - deshalb verschenke ich es


Blut ist durch nichts zu ersetzen, denn Blut ist etwas Lebendiges. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden. Deswegen ist es so wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden.

 

Warum wir Ihr Blut brauchen:

Ganz einfach: Weil es kein künstliches Blut gibt. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper bilden. Die Natur ist hier der Wissenschaft einmal mehr weit voraus. Die Beschaffenheit des Blutes ist so komplex, dass es bisher nicht synthetisch hergestellt werden kann.

Auf Blutspenden werden wir deshalb auch in Zukunft nicht verzichten können, wenn wir Kranken und Verletzten helfen wollen.

 

Wer darf spenden und wer nicht?

Blutspenden dürfen alle gesunden Frauen und Männer ab 18 Jahren

 

Was ist vor und nach der Spende zu beachten?

Man sollte nicht mit leerem Magen zum Spenden kommen, sondern vorher eine leichte Mahlzeit mit Mineralwasser oder Fruchtsaft zu sich nehmen. Nach der Spende sollte man keine grösseren körperlichen Anstrengungen unternehmen.

 

Darf man nach der Spende Autofahren?

Ja, ohne Weiteres, natürlich unter der Bedingung, dass man sich wohl fühlt. Es reicht, sich nach dem Blutspenden etwas auszuruhen, bevor man sich hinters Steuer setzt.

 

Die verschiedenen Blutgruppen  

Jeder Mensch gehört einer besonderen, vererbten Blutgruppe an. Biochemische Merkmale auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen und Antikörper bestimmen, zu welcher Blutgruppe ein Mensch gehört. Für die Transfusionsmedizin wichtig ist das sogenannte AB0-Blutgruppensystem, das vor einem Jahrhundert entdeckt wurde.
Dabei unterscheidet man vier Blutgruppen: 0, A, B und AB. Welche Blutgruppen am häufigsten und welche am seltensten vorkommen, zeigt die nachstehende Tabelle:     

Blutgruppe Häufigkeit
A 47%
B 8%
AB 4%
0 41%


Was ist der Rhesus-Faktor (Rh)?

Die Bezeichnung Rhesus bezieht sich auf weitere Merkmale der Blutgruppen. Rhesus ist der Name einer Affengattung (Rh ist die Abkürzung). Im Serum von Kleintieren, in die das Blut von Macacus-Rhesusaffen injiziert wurde, konnten Wissenschafter vor 60 Jahren jene Stoffe nachweisen, die auch bei 85 Prozent der Menschen die roten Blutkörperchen verklumpen lassen. Menschen, die mit dem Serum positiv reagieren, werden als Rhesus positiv, die restlichen 15 Prozent als Rhesus negativ bezeichnet. Durch diese Entdeckung wurde noch klarer, welche Menschen welches Spenderblut erhalten dürfen.

Besonders wichtig ist der Rh-Faktor auch bei Schwangeren, um eine Gefährdung des ungeborenen Kindes zu verhindern: Falls eine Blutunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind besteht (beispielsweise wenn die Mutter Rh-negativ und das Kind Rh-positiv ist), können Anti-Rhesus Antikörper vom mütterlichen Immunsystem gebildet werden, welche dann die Blutkörperchen des Kindes zerstören können.
      
Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden. Deswegen ist es so wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden.
Und nicht zuletzt erhält jeder Blutspender das gute Gefühl, dass einem Mitmenschen durch seine Blutspende geholfen wird.

 

Hier erfahren Sie mehr über das Blutspenden und den Blutspendedienst SRK.